Die schönsten Farben des Frühlings, 
 
 
blauer Himmel , Sonnenschein und grüne Wiesen. 



 
Flieder in den zauberhaften Farben weiß, lila, rose und bordo.
 
 
Der Flieder mit einem besonderen  Duft.
 






                                                                                            Flieder aus dem Garten    Photos Jasmin


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Drei Siebe des Sokrates
 
Eines Tages kam einer zu Sokrates und war voller Aufregung.

„He, Sokrates, hast du das gehört, was dein Freund getan hat?
Das muss ich dir gleich erzählen.“

„Moment mal“, unterbrach ihn der Weise.
„Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe?“ fragte der Andere voller Verwunderung.
„Ja, mein Lieber, drei Siebe. Lass sehen, ob das, was du mir zu
sagen hast, durch die drei Siebe hindurchgeht.

Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir
erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“
„Nein, ich hörte es irgendwo und …“

„So, so! Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft.
Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst –
wenn es schon nicht als wahr erwiesen ist -, so doch wenigstens gut?“
Zögernd sagte der andere: „Nein, das nicht, im Gegenteil …“

„Aha!“ unterbrach Sokrates.
„So lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden und lass uns
fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich erregt?“
„Notwendig nun gerade nicht …“

„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir erzählen
willst, weder erwiesenermaßen wahr, noch gut, noch notwendig ist,

so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!



 
 





             Schönes aus Großmutters Zeiten






Duft Medallion


Rosen & Flieder

 
Rosenduft
 










 
 
Fliedertraum

                                                                                                                                                                 Photos Jasmin
 
 
ach, was für eine holde Zeit!



 





 
Grafik Ikarus von Axel C. A. Jirsch
 
 
 
 
                                                                                                                                                           Photo Jasmin
 
 
Bettina Wegner
Ikarus  Lied
 
War voll Liebe und war voll Vertraun
und Wärme war um ihn und war viel Zeit.
So konnte er sich große Flügel baun
und alles in ihm war ihm unendlich weit.
 
So war es schließlich möglich , dass er flog
die Erde ließ er unter sich zurück.
Bis man die Wärme von ihm nahm und ihn belog
da blieb vom Ganzen in ihm nur ein Stück.

 So viel er nieder, stürzte und zerbrach
Wer sagt, er wäre nie geflogen, lügt.
Man trug ihm die zerbrochnen Flügel nach
und jeder weiß, dass er nie wieder fliegt.


 
                         
                                        Kleine Frühlingsblumen aus Schillers Garten zu Jena 
 
 
 
 



Diese kleinen Frühlingsblumen sind aus Schillers Garten.
Ein kleiner Besuch in Schillers Gartenhaus in Jena.
Im Haus selbst stand sein Schreibpult so, daß er immer in den
grünen Garten hineinblicken konnte.

"Zwei Blumen für den weisen Finder.
Sie heißen Hoffnung und Genuss."
       Friedrich Schiller 1759-1805


 




 
 
 
                                                                                                                                                  Photos Jasmin
 
In keiner Stadt verweilte Friedrich Schiller länger als in Jena - in den zehn Jahren zwischen 1789 und 1799.
Von den fünf Häusern, die der Dichter und Professor in dieser Zeit bewohnte, ist nur noch sein Gartenhaus als öffentlicher Erinnerungsort erhalten. Gleich nach dem Erwerb des Grundstückes in der südlichen Vorstadt im Frühjahr 1797 bezog Schiller am 2. Mai mit seiner Familie das Haus. Dessen Eigentümer blieb er bis 1802, obwohl er bereits im Dezember 1799 nach Weimar umgezogen war.
 In seinem Jenaer Garten stehen heute so viele Schiller-Denkmale wie an kaum einem anderen Ort in Deutschland.

 

Schillers GartenhausFriedrich Schiller hielt sich an keinem anderen Ort so lange auf wie in Jena. Er lebte und wirkte hier zehn Jahre lang. Im Haus Schillergäßchen 2 verbrachte er mit seiner Familie von 1797-1799 die Sommermonate. In der ruhigen Abgeschiedenheit seines Hauses entstanden viele Balladen und große Teile des "Wallenstein".


   Neben dem Wohnhaus kann auch die Gartenzinne und das Küchenhäuschen betrachtet werden. In der Gartenzinne entstanden "Wallenstein", Teile der Dramen "Maria Stuart" und die "Jungfrau von Orleans". (Thüringen Info)
 
 
 

Im schönen Garten steht noch der alte ovale Steintisch, an dem Schiller oft mit Goethe gesessen hat,
um Gedanken auszutauschen.
 
 
 

zwei Engel



 
 



 
 
 


                                                                                                                                              Photos Jasmin

  
Eine jüdische Legende erzählt,
dass Gott zwei Engel mit großen Körben aussandte.
Der eine sollte die Bitten einsammeln und der andere die Danksagungen.
Der erste Engel war kaum fünf Minuten unterwegs,
da kam er schon wieder und sein Korb mit Bitten floss über.
Der zweite Engel ist bis heute noch nicht zurückgekehrt.
 
 
 Ein besonderes Wort
Danke


 

der warme Frühling kommt



 



 
 

 
                                                    
    
                                                                                                                                                                  Photos Jasmin



Der Frühling
 
Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,
Die Tage kommen blütenreich und milde,
Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen
Vom Himmel abwärts, wo die Tag entstehen.
 
Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten
Wie eine Pracht, wo sich Feste verbreiten,
Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,
So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.
 
                  Hölderlin, Friedrich(1770-1843)


 

Mein Freund der Baum




                                                                                                                                                            Photos Jasmin
 
 

 
 
 
 
 
 
 
Die Seele des Baumes
 
                                                                                                                

                                                                           
                                                                                                                                                       Photos Jasmin
 
Der Baum trägt still sein Schicksal.


 

Veilchen, kleine blaue Veilchen





 
 
 
 
 
 

                                                                                                                                                                        Photos Jasmin
 


Ein süßes Lied
(Link zum Lied)  Veilchen, kleine blaue Veilchen


                                               
Die armen Veilchen klagen
Und sehnen sich nach Licht.
In diesen grauen Tagen
Schaun sie die Sonne nicht.
 
Ihr kleinen Frühlingsblüten,
Seid froh und unverzagt!
Ich will es euch vergüten,
Was euch der Lenz versagt.
 
Von allen, die da lachten,
Von allen Augen braun,
Da sollen Euch betrachten
Die schönsten, die zu schaun.
 
Ihr werdet nimmer klagen
Bei dieser Augen Licht,
Ihr werdet nimmer sagen:
Wir sahn die Sonne nicht.

 
        Seidel, Heinrich (1842-1906)